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Tagebuch

Jeden Donnerstag gibt es einen "Blick hinter die Kulissen" des Verlags. Wie entstehen beispielsweise Kalender und Magnete, von der Idee über das Layout zum Druck. Auf was muss bei der Postkartenerstellung geachtet werden oder wenn historische Ansichtskarten gekauft werden, können die dann einfach so verwendet werden? Weshalb gestaltet man Weihnachtsprodukte im Sommer. Oder einfach, was ist geplant und der aktuelle Stand dazu. Dies und mehr wird im Tagebuch erläutert werden.

26. MAI 2022 | WARUM KEIN VERKAUF IM BUCHLADEN?

Sobald ein neues Buch oder ein neues Magazin erscheint, ist es im örtlichen Buchhandel oder Zeitschriftenladen erhältlich. Aber nicht bei allen. Seitdem es aber Online-Shops gibt, sind sie auch dort oder ausschließlich dort erhältlich. Warum ist das so? Dafür gibt es verschiedene Argumente. Der Vorteil vor Ort ist, man muss es nicht erst bestellen und ein paar Tage warten, bis man es in den Händen hält. Und man spart Versandkosten, sofern es welche gibt. Der Online-Shop bietet dann einen Zusatzverkauf an, um weitere Kundschaft zu erreichen oder nur hierüber zu verkaufen, um mehr einzunehmen. Es ist keine Frage, dass die Händlerinnen und Händler auch etwas verdienen möchten. Auch sie müssen ums überleben kämpfen und tun alles dafür, dass das Druckerzeugnis an den Menschen gebracht wird. Das soll und muss entlohnt werden. Viele meinen aber auch, dass Online-Shops den stationären Handel kaputt machen und so fordern viele Politiker und Parteien eine Online-Shop-Steuer, die den stationären Handel zugute kommt. Was ist aber, wenn man einen Online-Shop betreibt, weil man sich kein eigenes Ladengeschäft leisten kann, die Händlerkonditionen nicht mitmachen möchte und/oder weltweit verkaufen will? Viele Menschen erwarten grundsätzlich immer, das jedes Druckerzeugnis vor Ort im Laden erhältlich ist und wenn es online zu kaufen ist, muss es günstiger als im Laden und vor allem versandkostenfrei sein. Den Unternehmern entstehen dabei eine Menge Kosten, die nicht so einfach wieder reingeholt werden können.

Es gibt Buchhändlerinnen und Buchhändler, die wollen bis zu 50 % Rabatt haben. Dazu frei Haus-Lieferung und bis zu einem Stichtag müssen nicht verkaufte Exemplare wieder zurückgegeben werden können. Dann verkauft man sie als B-Ware im eigenen Shop. Hierfür kann man Kommission oder Remittenden anbieten. Auf Marktplätzen ist auch ein Verkauf möglich. Amazon möchte gern 60 % Rabatt erhalten. Dazu kommen Kosten für den Verkauf, die Lagerung vor Ort und die Mitarbeiter möchten auch ihren Lohn haben. Als Kleinunternehmer sind das immense Kosten, die nicht so einfach gestemmt werden können. Dazu kommt, das sämtliche Druckerzeugnisse eine ISBN- bzw. EAN-Nummer aufweisen müssen, sofern ein Barcodescanner zum Einsatz kommt. Auch hier entstehen Kosten. Als Klein- und Einzelunternehmer kommt – in der Regel – nur der eigne Online-Shop und eins-zwei Läden in Frage. Dafür gibt es eine Menge Vorteile und es spart Zeit und Geld.

Es gab schon das ein und andere externe Angebot, meine Produkte auch bei stationären Händlern zu verkaufen, doch aufgrund oben genannter Gründe sind sie für mich zeitlich und finanziell derzeit nicht machbar. Ohne erst Konditionen auszuhandeln. In den ersten beiden Jahren, nachdem imago urbis gegründet wurde, erfolgte der Verkauf ausschließlich über den Handel, an B2B-Kunden. Erst seit Januar 2020 ist ein Verkauf an Verbraucher, an B2C-Kunden, das neue Verkaufsmodell.

Man muss Abwegen, was für einem das beste ist. Ein eigener Online-Shop, der Verkauf im stationären Handel, auf Marktplätzen oder alles zusammen. Und was bleibt am Ende für den ganzen Aufwand übrig? Kommt man damit über die Runden? Viele Fragen, die genau abgewogen werden müssen. Links ist eine Anzeige zu sehen, um neue Kunden zu erzielen. Auch die verursacht Kosten.

19. MAI 2022 | REISEFÜHRER "ABENTEUER AUF SCHIENEN"

Anfang Mai 2022, genauer gesagt am 12. Mai, erschien der lang angekündigte Reiseführer "Abenteuer auf Schienen". Er bildet 80 Erlebnisse in Sachsen ab, bei dem auf und unter Schienen mitgefahren werden kann. Ein Umschlag, der Lust darauf macht, nicht nur den Reiseführer durchzublättern, sondern auch die Orte und ihre Fahrzeuge gleich zu entdecken. Die Zielgruppe sind zwar Touristen, aber auch Eisenbahn- und Straßenbahnfans werden angesprochen. Sicherlich gibt es das eine Museum oder den einen Betrieb, den man noch nicht kennt. Eine Karte veranschaulicht, wo sich welches Bahnerlebnis befindet. Jede der zehn Rubriken erhielt eine eigene Farbe, die sich durch den Reiseführer erstreckt. Damit können Sie Rubrik und Erlebnis schneller zuordnen und auf der Karte finden. Zum Schluss haben Sie auf sechs Seiten die Möglichkeit, sich auch Notizen zu machen.

Dieser Reiseführer ist, wie alle anderen Produkte, nur im verlagseigenen Online-Shop erhältlich. Ein Verkauf über ausgewählte Buchhandlungen und auf Marktplätzen gibt es nicht. Die Gründe lesen Sie beim nächsten Tagebucheintrag.

12. MAI 2022 | 10 JAHRE ASPECTUS

Heute vor zehn Jahre wurde das Stockfotografieportal "aspectus" gegründet. Zu Beginn unter dem Namen "data photographie" – data stand für die beiden Anfangsbuchstaben meines Vor- und Nachnamens. Ziel war es, meine Fotos zu den Themen Schienen- und Nutzfahrzeuge und Städtebau und Architektur, nicht nur auf meinen Hobby-Websites zu zeigen und auf mehreren Festplatten zu archivieren, sondern auch Autoren, Journalisten und Redaktionen zur Verfügung zu stellen, die Fotos für ihre Medien suchen. Stockfotos sind Fotos auf Lager, die also schon vorhanden sind und nicht angefertigt werden müssen. Im Mai 2021 erfolgte der Umzug zu meinem zweiten Unternehmen, diesem Verlag, wo sie nun besser aufgehoben und vermarktet werden können. Wie der Verlagsname, ist auch dieser Name lateinisch und bedeutet Blick, Anblick und Hinblick. Zur Website: www.aspectus.photo

5. MAI 2022 | WIE ENTSTEHT EINE POSTKARTE?

"Darauf gibt es viele Antworten" und diese Antwort kennen Sie sicher schon zu der Frage "Wie entsteht ein Kalender?" Zunächst macht man sich Gedanken für das Format. Das kann ein Standardformat sein, in unserem Fall DIN A6 (148 x 105 mm), hierbei fährt man bei Druckereien immer gut, weil DIN-Formate fast immer möglich sind. Schwierig wird es dann bei Sonderformaten, wie die Sammelkarten es sind (170 x 125 mm). Dieses Format bietet nicht jede Druckerei an. Dann muss man auch schauen, hat man den passenden Umschlag dafür und was kostet er, sofern er im Online-Shop versendet wird. Wenn man seine Postkarten im stationären Handel verkauft, haben die meisten Postkartenständer, in denen maximal DIN A6 reinpasst. Von Bedeutung ist auch, ob das Format mit einer einfachen Postkartenbriefmarke verschickt werden kann oder der Käufer bzw. die Käuferin draufzahlen muss. Der nächste Schritt ist die Rückseite. Denn, einfach abschauen, wie andere eine Postkartenrückseite gestalten, geht meistens schief. Wenn man es richtig machen möchte, empfiehlt sich ein Blick auf die Website der Deutschen Post und verschiedenen Druckereien, die Leitfäden anbieten. Muss der schwarze Strich genau in der Mitte sein, wie viele Zeilen darf es auf der rechten Seite geben, muss ein Rechteck für die Briefmarke platziert sein. Letztere Frage kann mit Nein beantwortet werden. Da viele Postkarten heute maschinell bei der Post verarbeitet werden, muss in der Fußzeile ein breiter Streifen freigehalten werden, der von der Maschine gescannt und markiert werden kann. Ist dieser bedruckt und die Maschine kann ihn nicht scannen, muss die Postkarte von Hand sortiert werden. Wundern Sie sich nicht, viele Postkartenhersteller und Verlage, auch namhafte, haben in der Fußzeile Text stehen. Zum Schluss kommt das Motiv, das für den Kunden das wichtigste ist.

28. APRIL 2022 | ENDLICH! DIE ERSTE KRWATTENKLAMMER IST DA

Zum 26. Jahrestag der ersten Anlieferung eines Serien-MGT6D für die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) am 26. April 2022, erschien die erste Krawattenklammer im Verlag. Entworfen und gefertigt wurde sie bei "Porzellan & Vereinsbedarf W. Schwemmlein" aus Bayreuth. Die Erstauflage beträgt 25 Stück. Die Nachfrage nach einer halleschen MGT6D-Klammer war groß und nun ist wieder eine auf dem Markt erhältlich. Genauso groß ist die Nachfrage nach einer Erfurter MGT6D-Klammer, die als nächstes geplant ist.

Wenn man sich die Frage stellen sollte, weshalb ich als Leipziger zuerst kein Leipziger Fahrzeug gewählt habe, kann ich sie ganz einfach beantworten: Meine persönlichen Lieblingsstraßenbahntypen im Niederflurbereich sind die NGT8/MGT6D/NF6. Eine Klammer mit dem Leipziger NGT8 gibt es noch auf dem Markt, eine mit dem halleschen MGT6D nicht und die Nachfrage war vorhanden. Außerdem ist Halle an der Saale eine Stadt, die ich sehr gern besuche und mich immer wieder freue, wenn ich die MGT6D sehen und fotografieren kann. Außerdem habe ich viele hallesche Kunden.

Weshalb die Wagennummer 636 und die Linie 5 nach Ammendorf? Die Illustration des MGT6D Halle wurde mit einem Foto nachgezeichnet, sozusagen abgepaust. Und das dortige Fahrzeug trägt die Wagennummer 636. Geplant war dann die 601 (der erste Serien-MGT6D) in der heutigen Ausführung. Aber ein sehr guter Freund aus Halle erzählte mir eine Geschichte zur Nummer 636 und was er mit ihr verbindet. An dieser Stelle auch ein dickes Dankeschön für deine Unterstützung. Und das Ziel? Auf dem Foto war es die Linie 1 zur Südstadt. Ich recherchierte im Internet nach originellen Linien und Zielen und stieß auf die "5 Ammendorf". Die Linie 5 als Überlandlinie ist perfekt, dazu das Ziel (Halle-)Ammendorf.

21. APRIL 2022 | JUBILÄEN VON BETRIEBEN UND FAHRZEUGEN

Auch das Jahr 2022 hält wieder viele Jubiläen bereit, wofür bei imago urbis verschiedene Produkte geplant sind. Schwerpunkt sind die beiden sächsischen Betriebsjubiläen "150 Jahre Leipziger Straßenbahn" und "150 Jahre Dresdner Straßenbahn". Begonnen wird mit Leipzig. Denn, am 18. Mai 1872 wurde der Straßenbahnbetrieb eröffnet. Außerdem findet heute in einem Monat die TRAM-EM statt. Bereits im Herbst-Verlagsprogramm 2021 wurden mehrere Jubiläumsprodukte vorgestellt, darunter Kugelschreiber, Blechschilder und Jutebeutel. Es waren, unter anderem, Illustrationen mit historischen Fahrzeugen, die einzeln und zusammenstehen, wie man es schon beim Jubiläum "125 Jahre Elektrische Straßenbahn in Leipzig" kannte. Diese sollten auch schon längst erscheinen, doch dem neuen Magazin und dem Reiseführer wurden höchste Priorität gegeben. Im Sommer und Herbst 2022 sollen die geplanten Produkte nachgeholt werden. Parallel gibt es dann auch "Souvenirs" zum Dresdner Jubiläum. Nicht zu vergessen ist der 141. Jahrestag der elektrischen Straßenbahn, die erstmals am 12. Mai 1881 in Berlin fuhr.

14. APRIL 2022 | WIE ENTSTEHT EIN KALENDER?

Darauf gibt es viele Antworten. Die einfachste ist: Bilder machen, die besten aussuchen und auf 14 Seiten packen, Kalendarium dazu, die erstbeste Druckerei nehmen, fertig. Und hoffen, dass alles gut aussieht. Bei Drogerien und Druckereien gibt es mittlerweile "Produktdesigner", bei dem man nur noch seine Bilder einfügen, das Layout und Format auswählen und die Auflage bestimmen muss. Ein Kalenderhersteller mit C macht es dagegen noch einfacher. Sein Vorteil: Die Kalender werden deutschlandweit analog und digital verkauft. Der Nachteil: Ein Jury entscheidet, ob die Bilder brauchbar sind oder nicht und die Gestaltungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Keine dieser Wege wurde für meine Kalender eingeschlagen, weil ich sie nicht professionell finde. Für Einsteiger oder jene, die sich damit nicht auskennen, sind sie eine gute Wahl. Aber für einen, der sein Handwerk versteht und kann, erstellt lieber alles von A bis Z allein. Wie entsteht also nun ein Kalender in meinem Verlag?

Zunächst mache ich mir Gedanken über das Thema und finde einen passenden Titel. Der kann zwischendurch bis zum Ende noch fünfmal geändert werden. Die nächste Frage ist das Layout. Wird ein bestehendes verwendet oder ein komplett neues entwickelt. Das Layout muss zu den Fotos passen und soll sie möglichst wenig beschneiden bzw. verdecken. Dann wird das Kalendarium für das kommende Jahr erstellt. Anschließend erfolgt die Bilderrecherche, das sichten des Materials und die Auswahl von zwölf oder 13 Motiven. Sie werden bearbeitet und an das Layout angepasst. Es folgen Bildunterschriften. Immer wieder wird alles auf seine Richtigkeit gecheckt. Das Titel- und Schlussblatt (Seite 14) werden gestaltet. Rechtliche Informationen beigefügt. Das Ganze kann zwei Tage dauern, aber auch eine Woche, oder, je nach dem, wie man alle Fotos zusammen hat, auch mehrere Monate. Wenn der Kalender final fertig ist, geht er in die Druckerei. Wichtig ist, dass das Druckprodukt auf die Parameter der Druckerei zugeschnitten ist, damit das gewünschte Ergebnis eintritt.

7. APRIL 2022 | NOMINIERUNG FÜR DEN "SHOP DES JAHRS 2022"

Anfang März 2022 wurde der Verlag "imago urbis" von einem unbekannten Kunden bei acquisa für den "Shop des Jahres Award 2022" nominiert. Daraufhin erhielt ich die Möglichkeit, eine Bewerbungsbogen auszufüllen, der meinen Online-Shop beschreibt. Anschließend wurde dieser von der Redaktion analysiert und durchlief ein Auswahlverfahren anhand der vier Leitfragen: Usability und User Experience, Kundenservice und Kundenzufriedenheit, Soziales Engagement und Nachhaltigkeit sowie Marketing und Außenwirkung. Insgesamt haben sich 6000 Online-Shops in Deutschland beworben, die in 14 Kategorien eingeteilt wurden. 42 Preise wurden vergeben (1. Platz, 2. Platz, 3. Platz). Mein Online-Shop hat es beim ersten acquisa-Shop-Award nicht geschafft, die Konkurrenz war natürlich groß. Aber Kundenzufriedenheit sind mir wichtiger als ein Preis.

31. MÄRZ 2022 | OSTERKALENDER VS. ADVENTSKALENDER

Nachdem erstmals im November 2021 ein Adventskalender im Online-Shop erhältlich war, war auch für Ostern 2022 ein Schokoladenkalender geplant. Doch, hier sind es ja dann keine 24 Tage bis zum Ostersonntag. Richtig. Es sind nur 10 Tage. Osterkalender haben leider keine große Tradition, wie die Adventskalender, die es seit mindestens 1902 in Deutschland gibt. Zwar vertreiben Werbeartikelhersteller Osterkalender, aber die niedrigste Stückzahl fängt bei 100 Stück an. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, 100 Osterkalender an den Mann oder die Frau zu bringen? Bei weitem nicht so hoch, wie bei Adventskalendern. Aus diesem Grund wurde für Ostern 2022 verzichtet. Vielleicht klappt es nächstes Jahr. Und wenn Ihnen jetzt die Frage aufkommt, ob es für Weihnachten 2022 wieder einen Adventskalender geben wird: Selbstverständlich. Das Motiv ist offen. Wird aber bestimmt was historisches. Möglich sind auch zwei Adventskalender: mit Straßenbahn oder Omnibus.

24. MÄRZ 2022 | WEITERARBEIT AN "ABENTEUER AUF SCHIENEN"

Der Plan war, das zum Kindertag am 1. Juni 2021, meine erste Publikation erscheint. Der Name ist: Abenteuer auf Schienen. In zehn Rubriken wären 77 Erlebnisse vorgestellt, wo man in Sachsen mitfahren kann. Die Broschüre war so gut wie fertig, es fehlten aber Infos und Bilder von 15 Einrichtungen, die die Bahnen betreiben. Diese hatten sich aber nie zurückgemeldet und ich entschied mich, den Erscheinungstermin zu verschieben. Der Reiseführer sollte nicht ohne sie stattfinden, weil sie einfach dazugehören und sehr interessant sind. Irgendwann verlor ich die Lust, weil das Material immer noch fehlte. Nun ist der Plan, dass "Abenteuer auf Schienen" spätestens am 1. Juni 2022, zum diesjährigen Kindertag, erscheint. So wurden die Arbeiten wieder aufgenommen, nachdem die erste Ausgabe des "TRAM UND BUS"-Magazins in den Druck ging. Stück für Stück werden derzeit 112 Seiten aktualisiert und die fehlenden Einrichtungen noch mal kontaktiert. Der zweite Reiseführer "Abenteuer auf Wasser", der auch auf Sachsen bezogen ist, wird zurückgestellt. Das neue Magazin hat für dieses Jahr Priorität.

17. MÄRZ 2022 | ERSTES MAGAZIN IST IM DRUCK

Heute war es soweit. Die erste Ausgabe des Magazins "TRAM UND BUS" ist in den Druck gegangen. 72 Seiten in den vier Ressorts Betriebe, Fahrzeuge, Anlagen und Medien. Drei Monate Arbeit stecken drin. Von der Konzeption über Beiträge und Fotos zum Satzspiegel und Druck. Ab 4. April 2022 ist das Magazin dann im Online-Shop erhältlich. Geplant sind für dieses Jahr zwei weitere Ausgaben – für Juli und Oktober.

Der Modellbahnteil wurde ausgegliedert. Der Grund ist, dass dieses Ressort für sich eine Welt ist und mehr Aufmerksamkeit verdient. Sodass es im "TRAM UND BUS"-Magazin nur noch die Ressorts Betriebe, Fahrzeuge, Anlagen, Berufe und Medien (vorher Literatur) gibt. Es sollte übersichtlich bleiben. Einmal im Jahr ist nun geplant, ein Modellbaumagazin zum Thema Stadtverkehr herauszubringen. Dazu später mehr im Tagebuch.

10. MÄRZ 2022 | STAND ZU DEN KRAWATTENKLAMMERN

Für Februar 2022 war geplant, dass erstmals Krawattenklammern und eventuell auch passende Schlüsselanhänger in die Produktpalette aufgenommen werden. Im Oktober 2021 erfolgten die Planungen für die Klammern und über den Jahreswechsel Illustrationen der MGT6D in Erfurt und Halle (Saale) sowie der Irvine-Gelenkbus für Hannover und Leipzig. Es sollten die ersten vier Klammern sein. Ein Foto hätte auch gereicht, dass dem Hersteller dann zugesandt wird und sie mir anschließend einen Entwurf zur emaillierten Klammer mitteilen. Denn, so detailreich wie die Illustration und das Foto sind, ist die Klammer dann nicht. Aber die Illustration sollte es trotzdem geben, für spätere Produkte, wie Blechschilder oder ein Malbuch, und, um ein Mockup für die Klammern zu erhalten. Die erste Klammer, der MGT6D Halle (Saale), befindet sich derzeit beim Grafiker des Herstellers. Für Anfang April 2022 ist dann endlich der Verkauf vorgesehen. Die erste Auflage beträgt 25 Stück.

3. MÄRZ 2022 | SATZSPIEGEL DES TRAM UND BUS-MAGAZINS

Mitte Februar 2022 begann der Satzspiegel – das heißt, Satz & Layout – für das neue Verkehrsmagazin "TRAM UND BUS", dass am 4. April 2022 erstmals erscheinen soll. Anfang Januar wurden bereits die Musterseiten erstellt, auch Cover und Inhaltsverzeichnis. Nachdem fast alle Texte geschrieben und die Hälfte an Bildern ausgewählt wurden, wird nun alles zusammengestellt. Insgesamt sind es 72 Seiten. Mitte März geht das Magazin in eine Dresdner Druckerei und hoffentlich sieht alles, wie gewünscht, gut aus.

Zu sehen ist eine Doppelseite zum "VDV-Tram-Train"-Projekt von sieben Betreibern in Deutschland und Österreich, die bei Stadler Rail bis zu 504 Fahrzeuge bestellen werden.

24. FEBRUAR 2022 | SPENDE AN LEIPZIGER VEREINE

Als die Kalender "Wasser Stadt Leipzig 2022" und "Industrie Stadt Leipzig 2022" gestaltet wurden, kam mir der Gedanke, die ehrenamtliche und unermüdliche Arbeit von drei Leipziger Vereinen mit einer Spende zu unterstützen. Es sind drei Vereine, die mich größtenteils seit der Kindheit begleiten. Gemeint sind die AG "Historische Nahverkehrsmittel Leipzig" e. V.", bei der ich selbst von 2008 bis 2016 Mitglied war, und die Museumsfeldbahn Leipzig-Lindenau e. V. – die Leidenschaft für Schienenfahrzeuge dürfte beim Portfolio des Verlags selbsterklärend sein. Und der Wasser-Stadt-Leipzig e. V. Seit über 30 Jahren wohne ich im Ortsteil Schleußig, umgeben von der Weißen Elster, in Reichweite der Karl-Heine-Kanal, die Kleine Luppe, der Auenwald, und weitere Gewässer. In greifbarer Nähe findet (fast) jeden August das "Leipziger Wasserfest" statt. So wurde ich schnell zum Gewässerfan.

Herzlichen Dank an diese drei Vereine. Gäbe es sie nicht, gäbe es vielleicht kein Straßenbahn- und Feldbahnmuseum, keine Ausdauer, diese Schätze zu erhalten und zu pflegen. Und mit dem Wasser-Stadt-Leipzig e. V. vielleicht keinen Durchstich vom Karl-Heine-Kanal zum Lindenauer Hafen.

17. FEBRUAR 2022 | NEUES BUCH ZU MUSEUMSSTRASSENBAHNEN

Wer kennt es nicht, man besucht ein Museum und ist erstmal baff über die umfangreiche Fahrzeugsammlung, die von Betrieb zu Betrieb natürlich unterschiedlich ist. Viele Museumsvereine bieten einen Fahrzeugkatalog mit Bildern und Typenblättern an. Doch was wirklich fehlt, ist eine Übersicht über alle Museumsstraßenbahnen in Deutschland. Wo und welche gibt es, kompakt mit einem Typenblatt (Typ, Baujahr, Hersteller, Stückzahl, Länge, Breite, Höhe und so weiter) vorgestellt. Wer pflegt und restauriert die Fahrzeuge. Wo gibt es Rundfahrten oder kann man die Straßenbahnen mieten. Es gibt Museen, die regelmäßig besucht werden können, aber auch Orte, die nur einmal im Jahr öffentlich zugänglich sind. Mit dem Büchlein "Museumsführer | Straßenbahnen in Deutschland" soll Abhilfe geschaffen werden. Dabei wird die Zusammenarbeit mit möglichst vielen Museumsvereinen und Verkehrsbetrieben angestrebt, ohne ihnen die Zusammenstellung gar nicht möglich wäre. Die Erscheinung ist für den Herbst 2022 geplant.

20. JANUAR 2022 | NEUES MAGAZIN NIMMT FORM AN

Am Silvestertag wurde bekanntgegeben, dass aus dem Verlagshaus ein neues Magazin zum internationalen Straßenbahn- und Omnibusverkehr geplant ist. Der Name ist "TRAM UND BUS" und befasst sich in sieben Rubriken (Thema, Betriebe, Fahrzeuge, Anlagen, Berufe, Modelle und Medien) mit dem öffentlichen und privaten Verkehr. Auf dem Plan standen bisher die Konzeption und Gestaltung des Magazins, der Eintrag in sämtliche Presseverteiler von Schienenfahrzeugherstellern, Verkehrsbetrieben, Modellbahnherstellern und Verlagen. Außerdem wurden der Inhalt für die erste Ausgabe, der sich immer mal wieder ändern kann, der Preis und die Mediadaten festgelegt.

Der Verkauf des "TRAM UND BUS"-Magazins erfolgt zunächst ausschließlich über den verlagseigenen Online-Shop. Vorstellbar ist, dass ab dem Jahr 2023 das Magazin auch im deutschsprachigen Einzelhandel erhältlich ist.

30. DEZEMBER 2021 | WAS SIND SAMMELKARTEN?

Mit dem Begriff "Sammelkarten" wurde ein neues Produkt im Verlag eingeführt. Unter Sammelkarten würde man normalerweise Spielkarten für Filme und Serien oder für Sportstars vermuten, hier sind es aber Karten im Format 170 x 125 mm. Die Vorderseite mit Motiv eines Fahrzeugtyps und die Rückseite ist mit Geschichte, Entwicklung und technischen Daten beschrieben. Da es sich um fortlaufende Karten bzw. eine Serie handelt, passt der Name Sammelkarte ganz gut. Dazu zählen aber auch die Sammelkarten der Edition "Leipziger Tatrawagen", die im Juni 2020 erstmals erschienen, die Rückseite aber nüchtern beschrieben ist und Merkmale für einen Postkartenversand aufweisen. Bei einer zweiten Auflage wird die Rückseite angepasst.

23. DEZEMBER 2021 | MINIATURSCHILDER

Als die Leipziger Tatrawagen nach und nach ausgemustert wurden, war das Interesse an den nicht mehr benötigten Heck-, Spinnen-, Spiegel- und Schlipsschildern groß. Über Vereine und Kontakte konnten sich viele Fans eindecken – auch heute gibt es sie noch vereinzelt. Um an die damaligen Linien auf den Tatrawagen zu erinnern, wurden die ehemaligen Heck- und Spinnenschilder möglichst originalgetreu nachgezeichnet und auf einem Magneten gestaltet. Im Juni 2021 begann der Erstverkauf. Ein Erfolg – bis heute. Erläuterung: Heckschild: Ein viereckiges Schild mit Linie, dass im Heckbereich des Trieb- und Beiwagens gesteckt wurde – Spinnenschild: Darstellung eines kompakten Linienverlaufs an der letzten Schiebefensterfläche der Fahrzeuge.

28. OKTOBER 2021 | HISTORISCHE ANSICHTSKARTEN

Bleiben wir beim Thema Postkarten. Die Ansichtskarten – vorn für Empfänger, hinten die Mitteilung, später kamen Motive auf beiden Seiten hinzu – wurden postamtlich 1870 in Deutschland eingeführt. Eine Trennung erfolgte 1905, sodass man die Vorderseite für Empfänger und Mitteilungen und die Rückseite für das Motiv nutzen konnte. Diese Karten hatten von 1895 bis 1918 ihre Blütezeit. Die Postkarte ist genau andersherum, zusätzlich mit Absender. Auch heute sind sie noch beliebt und einzeln bei Antiquariatsläden und -märkten, Buchhandlungen und Online-Shops zu finden. In Auktionshäusern werden regelmäßig Ankäufe versteigert. Preislich können sie sich pro Karte zwischen 1 und 50 € bewegen, je nach dem, wie hoch ihr Wert, Thema und die Einzigartigkeit ist. Bei drei deutschen Ansichtskartenunternehmen werden fortlaufend solche Karten für imago urbis gekauft, um sie später auf Postkarten und in Kalendern abzubilden und bei den Kunden Freude zu bereiten.

21. OKTOBER 2021 | LEIPZIGER POSTKARTENVERLAG

Mein "imago urbis"-Verlag ist nicht der erste Verlag, den ich 2017 gegründet habe. Bereits in meiner Lehrzeit hatte ich 2008 (mit 18 Jahren) mein erstes Unternehmen gegründet. Ein Einzelunternehmen, ein Verlag, ein Mann. Der Name war "Leipziger Postkartenverlag" und zum Portfolio gehörten Postkarten, Kalender, Briefmarken, Briefpapier und Bücher. Gegründet am 18. August 2008. Noch am selben Tag fiel mir ein besserer Name ein, der sich nicht nur auf Postkarten beschränkt, nämlich "LeipzigBlick Verlag", der den (Schwerpunkt) "Blick auf Leipzig" verdeutlichen sollte. Regionales war lediglich das Leipziger Neuseenland. Als erstes Produkt wurde der Kalender "Leipziger Messehäuser 2009" an die örtliche LEHMANNS Buchhandlung verkauft. Nach knapp zwei Jahren schloss ich das Unternehmen wieder, weil es einfach nicht lief. Es sollte sieben Jahre dauern, bis ich meinen zweiten Verlag gründete.