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  • NussknackerZeit vom 1. bis 24. Dezember 2021
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Tagebuch

Ein "Blick hinter die Kulissen" des Verlags. Wie entstehen beispielsweise Kalender und Magnete, von der Idee über das Layout zum Druck. Auf was muss bei der Postkartenerstellung geachtet werden. Weshalb gestaltet man Weihnachtsprodukte im Sommer. Was gibt es für Ideen, die bisher nicht veröffentlicht wurden. Und vieles mehr soll in diesem Tagebuch erläutert werden.

28. OKTOBER 2021 | HISTORISCHE ANSICHTSKARTEN

Bleiben wir beim Thema Postkarten. Die Ansichtskarten – vorn für Empfänger, hinten die Mitteilung, später kamen Motive auf beiden Seiten hinzu – wurden postamtlich 1870 in Deutschland eingeführt. Eine Trennung erfolgte 1905, sodass man Vorderseits für Empfänger und Mitteilungen und die Rückseite für das Motiv nutzen konnte. Diese Karten hatten von 1895 bis 1918 ihre Blütezeit. Die Postkarte ist genau andersherum, zusätzlich mit Absender. Auch heute sind sie noch beliebt und einzeln bei Antiquariatsläden und -märkten, Buchhandlungen und Online-Shops zu finden. In Auktionshäusern werden regelmäßig Ankäufe versteigert. Preislich können sie sich pro Karte zwischen 1 und 50 € bewegen, je nach dem, wie hoch ihr Wert, Thema und die Einzigartigkeit ist. Bei drei deutschen Ansichtskartenunternehmen werden fortlaufend solche Karten für imago urbis gekauft, um sie später auf Postkarten und in Kalendern abzubilden und bei den Kunden Freude zu bereiten.

21. OKTOBER 2021 | LEIPZIGER POSTKARTENVERLAG

Mein "imago urbis"-Verlag ist nicht der erste Verlag, den ich 2017 gegründet habe. Bereits in meiner Lehrzeit hatte ich 2008 (mit 18 Jahren) mein erstes Unternehmen gegründet. Ein Einzelunternehmen, ein Verlag, ein Mann. Der Name war "Leipziger Postkartenverlag" und zum Portfolio gehörten Postkarten, Kalender, Briefmarken, Briefpapier und Bücher. Gegründet am 18. August 2008. Noch am selben Tag fiel mir ein besserer Name ein, der sich nicht nur auf Postkarten beschränkt, nämlich "LeipzigBlick Verlag". Schwerpunkt war auch Leipzig. Regionales war lediglich das Leipziger Neuseenland. Als erstes Produkt wurde der Kalender "Leipziger Messehäuser 2009" an die LEHMANNS Buchhandlung verkauft. Nach knapp zwei Jahren schloss ich das Unternehmen wieder, weil es einfach nicht lief. Es sollte sieben Jahre dauern, bis ich meinen zweiten Verlag gründete.